Nicola Hahn – Tuba

Gibt’s des au in sche? – Nicola Hahn

Nicola ist nach eigenen Angaben irgendwann geboren – und die einzige im Band-of-Brassers-Bunde, die ein echter Profi ist. Wenngleich nicht an ihrem hier gespielten Instrument, der Tuba, sondern an einem nur begrenzt artverwandten: Der Querflöte.

Nicola ist ein Multitalent: Denn neben dem tatsächlich professionellen Flötespiel und dem – zumindest für uns Band-of-Brassers-Brothers-and-Sistors fast professionellen Tuba-Spiel – ist sie Musiklehrerin. Für Querflöte. Unter anderem beim Musikverein Eichenau. Darüber hinaus ist sie Dirigentin beim Bläserkreis Bergkirchen. Und damit ihr nicht langweilig wird, hat Nicola zwei Hunde – und eine recht beeindruckende Vita:

Von 1987-1991 erhielt sie Querflötenunterricht bei Prof. Schochow in München. Ihre Ausbildung als Musiklehrerin und Orchestermusikerin schloss sie an der Staatlichen Hochschule für Musik in Heidelberg/ Mannheim ab. Bei Prof. M.M. Kofler und Prof. M. Hasel absolvierte Nicola Hahn ihre Meisterkurse. Sie war 1. Soloflötistin im Landesblasorchester Baden-Württemberg (1990-2002) und ist seit 2008 ist 1. Soloflötistin in der Deutschen Bläserphilharmonie. Sie erhielt zahlreiche Preise, unter anderem ist sie Preisträgerin des Kammermusikwettbewerbes der Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg/ Mannheim. 1996 legte sie ihre Diplomprüfung als Musiklehrerin für Querflöte ab und 1997 die Diplomprüfung als Orchestermusikerin. Seit dem ist sie als Querflötenlehrerin, Dozentin und Bundesjurymitglied von Jugend musiziert tätig.

Tja, und das alles trotz ihres eindeutig nachweisbaren und hörbaren Migrationhintergrundes: Sie kommt aus einem Land, dessen Sprache der Rest der band of Brassers nicht wirklich versteht. Obwohl wir ihr immer wieder zurufen: „Integration beginnt mit dem Erlernen der Sprache“, weigert sie sich bislang standhaft, das gepflegte Münchnerisch/ Eichenauerisch zu erlernen.

Die Band of Brassers hat sie trotz alledem zu ihrer musikalisch Verantwortlichen ernannt. Und immer wenn sie – zumindest für die Trompeten – unverständliche Verbesserungsvorschläge wie „Gibt’s des au in sche?“ brabbelt, nicken wir brav, und spielen etwas lauter.

Man sieht: Wir bei der Band of Brassers verstehen uns gut.

Nicola_Portrait

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